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Heidesieben findet zurück in die Spur – Auswärtssieg in Wolfen

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Einen verdienten Auswärtserfolg konnte unsere Heidesieben am vergangenen Samstag bei der HSG Wolfen 2000 einfahren. Trotz einiger Schwankungen behielten die Männer aus der Dübener Heide in der Schlussphase einen kühlen Kopf und entführten die beiden Punkte nach Radis.


Starker Start und erste Führung


Die Partie begann unter schwierigen Bedingungen: Die Halle war glatt, beide Teams hatten anfänglich Probleme mit dem Spielgerät. Bereits in der Anfangsphase wurden zwei 7-Meter vergeben – Lindner für Radis, Gubert für die Hausherren. Erst in der siebten Minute gelang Lukas Knape-Schmidt der erste Treffer für die Heidesieben. Danach entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, in dem sich die Radiser nach und nach in Szene setzten.


Über die Stationen 4-5 (13. Minute), 5-7, 6-10 bis 8-13 konnte sich Radis eine solide Führung erspielen. Besonders das Spiel über den Kreisläufer funktionierte hervorragend: Lukas Hanke trug sieben Treffer bei und wurde damit bester Schütze der Partie. Kurz vor der Pause markierte die Heidesieben mit 10-16 die erste Sechs-Tore-Führung, ehe Wolfen noch auf 11-16 verkürzte.



Zweiter Durchgang: Brüche und Kontrolle


Der zweite Durchgang begann zunächst stabil aus Radiser Sicht. Bis zur 35. Minute konnte man den Vorsprung halten (19-13). Dann folgte jedoch ein unerklärlicher Bruch: Die HSG startete einen 5-0-Lauf und kam wieder auf Augenhöhe. In dieser kritischen Phase erwies sich die Defensive der Heidesieben als stabil, während Alexander Faust im Tor wichtige Bälle parierte. Mit einem 4-0-Lauf konnte Radis den Vorsprung wieder herstellen (19-24, 45. Minute).


Trotz weiterer Nachlässigkeiten ließ man die Wölfe nie ernsthaft zurück ins Spiel kommen. Wolfen gelang zwar mehrmals die Verkürzung auf zwei Tore, doch Radis konterte jeweils und stellte in der 56. Minute die Weichen endgültig auf Sieg. Beim Schlusspfiff zeigte die Anzeigetafel ein 29-31 für die Heidesieben.


Fazit


Mit dem Sieg hat die Heidesieben wieder zu alter Stärke zurückgefunden und wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze gesammelt. Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Radis ließ zu viele herausgespielte Vorsprünge unnötig her, wodurch die HSG immer wieder ins Spiel zurückkam. Diese Nachlässigkeiten gilt es in den kommenden Spielen abzustellen, um die Kontrolle über das Spiel konstant zu behalten.


Für Radis spielten: Pannier, Faust(1) (Tor) – Düresch (3), Täuber (2), Johannes (5), Hanke,L. (7), Hanke,R. (4), Hammerlik, Lindner (3), Knape-Schmidt (2), Krickemeier (3), Kummer, Nitsche (1)

 
 
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