Heidesieben mit indiskutabler Leistung in Calbe
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Aktualisiert: vor 10 Stunden
Gute erste Halbzeit – völliger Einbruch nach der Pause
Es war ein gebrauchter Tag für die Männer der TuS 1947 Radis beim Auswärtsspiel in Calbe. Nach einer noch ordentlichen ersten Halbzeit, in der man beim Stand von 20-16 trotz Rückstand im Spiel blieb, folgte im zweiten Durchgang ein kompletter Einbruch. Mit 23-8 ging die zweite Hälfte deutlich an die Hausherren – am Ende stand eine bittere 43-24 Niederlage.
Ordentlicher Beginn, aber zu viele Fehler
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Radis konnte eine frühe 0-1 bzw. 1-2 Führung behaupten und hatte mit Erik Pannier einen starken Rückhalt im Tor. Doch schon in der Anfangsphase offenbarte sich das größte Problem: zu viele technische Fehler.
Einfache Pässe fanden nicht ihr Ziel, Ballverluste häuften sich und Calbe nutzte diese konsequent über die erste und zweite Welle. Zwar tat sich die TSG im Positionsangriff zunächst schwer, konnte sich aber dennoch bis zur neunten Minute auf 6-2 absetzen.
Lucas Hanke und Eugen Johannes verkürzten noch einmal auf 6-4, doch im weiteren Verlauf pendelte sich der Rückstand bei drei bis vier Toren ein. Gegen das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber fand Radis kaum Lösungen und auch im eigenen Angriff verhinderten Abschlussschwächen ein besseres Ergebnis.
In der 22. Minute wuchs der Rückstand erstmals auf fünf Tore an (13-8), auch beim 15-10 (24.) hatte dieser Bestand. Die letzten Minuten vor der Pause verliefen ausgeglichen, sodass es mit einem 20-16 in die Kabinen ging, ein Rückstand, der noch alle Möglichkeiten offenließ.

Zweite Halbzeit: Komplettes Debakel
Die Hoffnung auf etwas Zählbares hielt jedoch nur kurz. Mit Beginn des zweiten Durchgangs brach das Spiel der Heidesieben komplett auseinander. Calbe startete mit einem 6-0-Lauf in die Halbzeit und überrannte die Radiser förmlich.
Erst in der 39. Minute gelang Lucas Hanke der erste Treffer für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt war der Rückstand jedoch bereits deutlich angewachsen. Ein Aufbäumen blieb aus, im Gegenteil: Radis ergab sich zunehmend seinem Schicksal.
Im Angriff funktionierte kaum noch etwas, selbst gut herausgespielte Chancen sowie mehrere Siebenmeter blieben ungenutzt. Calbe nutzte dies gnadenlos aus und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bereits in der 47. Minute war die Partie beim Stand von 36-20 entschieden.
Bis zum Schlusspfiff wuchs der Rückstand weiter an, ehe die Partie beim Stand von 43-24 beendet wurde.
Fazit
Eine Niederlage, die auch in der Höhe verdient ist. Während man in der ersten Halbzeit noch phasenweise mithalten konnte, war der zweite Durchgang in allen Belangen nicht oberligatauglich.
Viel Positives lässt sich aus diesem Spiel nicht mitnehmen. Umso wichtiger wird es sein, in den verbleibenden Partien eine klare Reaktion zu zeigen und wieder zu den eigenen Stärken zurückzufinden.
Für Radis spielten: Pannier, Faust (Tor) – Düresch, Täuber (1), Johannes (1), Engel (4), Hanke (4), Lindner (2), Knape-Schmidt (6), Krickemeier (1), Kummer (1), Nitsche (



