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Verletzung überschattet Heimspielniederlage – Ligaprimus eine Nummer zu groß

  • vor 7 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Bitterer Abend in der Lindenhölle


Am vergangenen Samstag musste unsere Heidesieben gleich zwei bittere Rückschläge hinnehmen. Neben der 25-32 Heimniederlage gegen Spitzenreiter BSV Magdeburg wiegt vor allem die Verletzung von Hannes Hammerlik schwer. Der Mittelmann zog sich einen Kreuzbandriss zu - die Diagnose folgte nur zwei Tage später. Damit endet eine insgesamt starke erste Oberligasaison unseres Youngsters auf äußerst bittere Weise.


Starker Beginn, dann reißt der Faden


Die Partie begann in der gut gefüllten Lindenhölle umkämpft und torarm. Den ersten Treffer erzielte Joey Krickemeier, der mit sechs Toren einmal mehr eine verlässliche Größe auf Linksaußen war. Defensiv präsentierte sich Radis zunächst stabil und zwang den BSV ins Positionsspiel.


Im Angriff tat man sich jedoch schwer, sodass nach zehn Minuten ein mageres 3-4 auf der Anzeigetafel stand. In dieser Phase kam es auch zur folgenschweren Verletzungsunterbrechung.


Im Anschluss erhöhte der Spitzenreiter spürbar das Tempo und nutzte die Unordnung in der Radiser Defensive konsequent aus. Binnen weniger Minuten zog der BSV auf 4-10 davon. Zwar gelang es der TuS, den Rückstand zwischenzeitlich auf 9-13 (22. Minute) zu verkürzen, doch in den verbleibenden Minuten bis zur Pause fand man offensiv kaum noch Lösungen. Mit einem deutlichen 10-18 ging es in die Kabinen.



Aufbäumen bleibt unbelohnt


Im zweiten Durchgang war zunächst Schadensbegrenzung angesagt. Erik Pannier übernahm im Tor und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Rückhalt. Dennoch blieb der Rückstand zunächst konstant bei sieben bis acht Toren.


In der 39. Minute keimte dann noch einmal Hoffnung auf: Mit einem 4-0-Lauf kämpfte sich die Heidesieben bis zur 43. Minute zurück ins Spiel. Pannier parierte mehrfach stark und im Angriff agierte man nun deutlich konsequenter.


Doch genau in dieser Phase verpasste man es, den Rückstand weiter zu verkürzen. Sowohl beim 17-21 als auch beim 18-22 ließ man die Chance auf den Anschluss liegen. Der BSV überstand diese Druckphase und zog in der Folge wieder an. Bis zur 53. Minute bauten die Gäste ihre Führung auf 20-27 aus und sorgten damit für die Vorentscheidung.


In den Schlussminuten fehlte der TuS die Kraft für ein weiteres Aufbäumen, sodass Magdeburg den Vorsprung souverän über die Zeit brachte.


Fazit


Am Ende steht eine verdiente Niederlage gegen einen abgeklärten Spitzenreiter, der vor allem die Schwächephasen der Heidesieben konsequent ausnutzte. Dennoch zeigte Radis phasenweise, dass man auch gegen Topteams mithalten kann – ließ jedoch die nötige Konstanz über 60 Minuten vermissen.


Überschattet wird der Abend jedoch klar von der schweren Verletzung von Hannes Hammerlik. Ihm gilt an dieser Stelle die volle Unterstützung der gesamten Mannschaft und des Umfelds.


In den verbleibenden vier Spielen gilt es nun, noch einmal alle Kräfte zu bündeln, um die Saison ordentlich zu Ende zu bringen und Platz sieben zu verteidigen.


Für Radis spielten:

Pannier, Faust (Tor) – Düresch (1), Täuber (4), Johannes (1), Hanke,L., Hanke,R., Hammerlik, Lindner (5), Lechelt (1), Knape-Schmidt (5), Krickemeier (6), Kummer, Nitsche

 
 
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