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Heidesieben verpatzt Rückrundenstart

  • alexanderfaust94
  • 20. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Undiszipliniertheit sorgt für unnötig hohe Niederlage beim Tabellenzweiten


Disziplin hat für Trainer Christian Telehuz einen enorm hohen Stellenwert und genau das ist auch der stetige Anspruch an seine Mannschaft. Über weite Strecken zeigte unsere Heidesieben beim Tabellenzweiten SG Spergau eine engagierte, mutige und disziplinierte Leistung. Doch ein folgenschwerer Einbruch binnen weniger Sekunden kostete am Ende ein Spiel, das lange offen war. Die 33:24-Niederlage fällt deutlich zu hoch aus und spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt wider.


Mutiger Beginn und starke Defensive


Radis startete selbstbewusst in die Partie und setzte früh ein Zeichen. Johannes Nitsche und Lucas Hanke sorgten für die 1:2-Führung in der vierten Minute, die bis zum 3:4 durch Joey Krickemeier Bestand hatte. In der Folge entwickelte sich eine torarme, von intensiver Abwehrarbeit geprägte erste Halbzeit. Beide Defensivreihen standen kompakt, hinzu kamen Abschlussschwächen auf beiden Seiten.

Nach 20 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 6:6, ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar konnte Spergau bis zur 25. Minute mit einem 3:0-Lauf erstmals etwas Abstand herstellen, doch die Heidesieben ließ sich davon nicht beeindrucken. Mutig blieb man im Spiel und verkürzte 30 Sekunden vor der Pause auf 11:10. Ein verwandelter Siebenmeter der Hausherren setzte den Schlusspunkt unter den ersten Durchgang. Mit einem offenen 12:10 ging es in die Kabinen.


Nichts zu holen für unsere Heidesieben beim der SG Spergau
Nichts zu holen für unsere Heidesieben beim der SG Spergau

Starker Wiederbeginn – Radis ist voll da


Der zweite Durchgang begann ganz nach Radiser Geschmack. Sebastian Engel und Eugen Johannes stellten binnen drei Minuten wieder auf Unentschieden. Der Kampfgeist war spürbar, der Wille, hier etwas Zählbares mitzunehmen, klar erkennbar. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der Spergau bereits in der 39. Minute beim Stand von 17:17 zur ersten Auszeit zwang.


In dieser Phase boten sich Chancen zur eigenen Führung, doch diese blieben leider ungenutzt.


Drei Zeitstrafen, ein Bruch – das Spiel kippt


Das 18:17 für Spergau markierte dann den Wendepunkt. In der 40. Minute leistete sich Radis innerhalb von 30 Sekunden drei vermeidbare Zeitstrafen – ein Nackenschlag. Spergau nutzte die Überzahl eiskalt und setzte sich auf 21:17 ab. Zwar verkürzte Willem Täuber noch einmal auf 21:18, doch der Bruch war spürbar.

Im Angriff fehlte fortan die letzte Konsequenz, Aktionen wirkten überhastet. Im Rückzugsverhalten agierte man nicht mehr geschlossen genug. Die SG Spergau spielte ihre Qualität aus, startete einen 6:0-Lauf und zeigte eindrucksvoll, warum sie seit zehn Spielen ungeschlagen ist. Spätestens beim 27:18 in der 50. Minute war die Partie entschieden. Radis fand keinen Zugriff mehr, Spergau verwaltete souverän und stellte durch Jan Modrzynski den 33:24-Endstand her.


Fazit und Ausblick


Die Enttäuschung auf Radiser Seite war groß – nicht zuletzt, weil man dem Favoriten über 40 Minuten auf Augenhöhe begegnete. Am Ende war es die Undiszipliniertheit, die ein mögliches Erfolgserlebnis zunichtemachte. Die Niederlage fällt zu hoch aus, dennoch gilt es, die positiven Aspekte mitzunehmen und endlich über die kompletten 60 Minuten konstant abzurufen.


Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, wenn die Regionalligareserve des HV Rot-Weiß Staßfurt in der Lindenhölle gastiert.


Für Radis spielten:

Pannier, Faust (Tor) – Düresch (3), Täuber (2), Johannes (2), Engel (3), Hanke L. (1), Hanke R., Lindner (5), Knape-Schmidt (3), Krickemeier (2), Kummer (1), Nitsche (2)



 
 
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