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Heidesieben bleibt gegen Topteams ohne Sieg – Deutliche Niederlage beim HCB

  • 28. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Zum letzten Versuch, in dieser Spielzeit doch noch gegen ein besserplatziertes Team zu punkten, ging es für unsere Heidesieben zur zweiten Vertretung des HC Burgenland nach Prittitz. Im Rahmen des Abschiedsspiels von HCB-Legende Kenny Dober herrschte bereits vor Anpfiff eine besondere, fast familiäre Atmosphäre – auf und neben dem Feld kennt und schätzt man sich.


Mit dem Anpfiff waren die freundschaftlichen Vorzeichen jedoch schnell vergessen.


Fehlende Konsequenz im Angriff bringt frühen Rückstand


Die Partie begann aus Radiser Sicht durchaus engagiert. Alexander Faust war direkt zur Stelle und verhinderte mit ersten Paraden einen frühen Rückstand. Offensiv dagegen blieb man zunächst ohne Ertrag. Erst in der sechsten Minute erlöste Johannes Nitsche die Heidesieben mit dem ersten Treffer zum 3:1, nachdem die Hausherren bereits auf 3:0 gestellt hatten.


In der Anfangsphase entwickelte sich ein eher torarmes Spiel (6:4 nach 15 Minuten), doch schon hier zeigte sich ein bekanntes Problem: Die sich bietenden Chancen wurden nicht konsequent genutzt. Während Radis mehrfach aussichtsreich vor dem Tor auftauchte, agierte der HCB deutlich effizienter.


Die Quittung folgte prompt. Ein 5:0-Lauf der Gastgeber sorgte bis zur 20. Minute für klare Verhältnisse (11:4). Die Heidesieben fand offensiv weiterhin keine Lösungen und konnte den Rückstand bis zur Pause nicht mehr verkürzen. Mit einem 18:11 ging es in die Kabinen.



Keine Wende nach der Pause – Burgenland bleibt souverän


Der Start in den zweiten Durchgang ließ kurz Hoffnung aufkeimen. Eugen Johannes und Lucas Hanke verkürzten auf 18:13, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Burgenland stellte umgehend den alten Abstand wieder her und ließ keine Zweifel mehr aufkommen.


Spätestens beim 27:17 in der 42. Minute war die Partie entschieden. Radis leistete sich weiterhin zu viele technische Fehler und lud die Hausherren immer wieder zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle ein.


Auch wenn Erik Pannier im zweiten Durchgang noch einige starke Paraden zeigen konnte, blieb eine Trendwende aus. Der HCB spielte die Partie routiniert zu Ende, während sich die Heidesieben zunehmend auf Schadensbegrenzung beschränken musste.


Den emotionalen Schlusspunkt setzte einvernehmlich und passend zum Anlass, Kenny Dober, der mit dem letzten Treffer seiner Karriere zum 39:26-Endstand einnetzte.


Fazit: Gegen Topteams fehlt die Konstanz


Erneut bleibt die Heidesieben gegen ein Topteam ohne Erfolg. Vor allem in der Offensive zeigte man sich zu fehleranfällig und inkonsequent im Abschluss. Die vielen Ballverluste luden den HCB immer wieder zu seinem schnellen Umschaltspiel ein, ein Faktor, der letztlich spielentscheidend war.


Nun steht eine spielfreie Woche an, bevor am 09.05.2026 das letzte Saisonspiel ansteht. In der heimischen Lindenhölle empfängt die TuS zum Abschluss die zweite Vertretung des USV Halle.


Für Radis spielten:

Pannier, Faust (Tor) – Täuber (5), Johannes (5), Hanke (1), Pritzl N., Lindner (2), Lechelt, Blechschmidt (4), Knape-Schmidt (2), Krickemeier, Kummer, Nitsche (3), Schumann (3), Pritzl J. (1)

 
 
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