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Heidesieben feiert Kantersieg – HSG Wölfe chancenlos

vor 6 Stunden
2 Min. Lesezeit

Heidesieben feiert Kantersieg – HSG Wölfe chancenlos

Am Samstag stand für unsere Heidesieben ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Im Derby gegen die HSG Wolfen 2000 war die Marschroute klar: Die Mannschaft von Trainer Christian Telehuz wollte den zweiten Saisonsieg einfahren und den Tabellenkeller verlassen. Was in den darauffolgenden 60 Minuten geboten wurde, sorgte bei den Fans in der Lindenhölle für Begeisterung.


Traumstart legt den Grundstein


Die TuS startete eindrucksvoll in die Partie und gab von Anfang an den Ton an. Ein Doppelschlag von Willem Tauber, Felix Apfelbaum, Nitsche, Günther und nochmals Tauber stellte nach neun Minuten auf 6:0. Defensiv stand man sattelfest und Erik Pannier im Radiser Gehäuse erwischte einen herausragenden Tag. Erst Daniel Hass erzielte in der neunten Minute den ersten Treffer der Gäste.


In der Folge zeigte sich die Heidesieben weiterhin in Torlaune, während das Manko der Chancenverwertung an diesem Samstag kein Thema war. Zwar konnte die HSG bis zur 18. Minute auf 10:5 verkürzen, doch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs enteilte die TuS weiter. Über die Stationen 13:5 und 16:7 erspielte man sich beim Stand von 18:8 erstmals eine Zehn-Tore-Führung. Dieser Vorsprung wurde bis zum Pausenpfiff beim Stand von 20:10 souverän gehalten.



Heidesieben lässt keine Zweifel aufkommen


Auch im zweiten Durchgang wollte man frühzeitig die Vorentscheidung erzwingen – und die TuS machte dort weiter, wo sie in den ersten 30 Minuten aufgehört hatte. Mit einem 3:0-Lauf startete man wieder rasant und ließ die Wölfe zunehmend kampf- und ratlos zurück. Fast schon im Minutentakt fielen die Tore für unsere Heidesieben, und Eugen Johannes traf in der 40. Minute bereits zum 30:15. Die Vorentscheidung war damit längst gefallen.


In den darauffolgenden zehn Minuten schlich sich allerdings, auch aufgrund des komfortablen Vorsprungs, ein wenig der Schlendrian ein. Die Heidesieben zeigte sich im Torabschluss zu fahrlässig, wodurch Wolfen das Spiel etwas ausgeglichener gestalten und bis zur 52. Minute auf 33:21 verkürzen konnte. Doch die Wende blieb aus: Der Rückstand war zu groß, und die TuS fing sich wieder und agierte abgeklärter vor dem Tor. In den verbleibenden Minuten fanden die Wölfe offensiv kaum noch Lösungen, während die Radiser Defensive standhielt. Am Ende war es unser Youngster Till Eichapfel, der mit einigen sehenswerten Steals und einem verwandelten Siebenmeter den 40:22-Schlusspunkt setzte.


Mit breiter Brust nach Coswig


Am Ende bejubelte die Lindenhölle einen verdienten Kantersieg, wie es ihn schon seit längerer Zeit nicht mehr gegeben hatte. Offensiv funktionierte so gut wie alles, defensiv stand man erneut sattelfest. Auch eine zehnminütige Schwächephase brachte keinen Abbruch. Mit dem Sieg über Wolfen verlässt die Heidesieben den Tabellenkeller und richtet den Fokus bereits auf das kommende Wochenende. Dann gastiert die Mannschaft beim zweiten Aufsteiger in Coswig. Dort gilt es, das Gezeigte erneut abzurufen, um weitere wichtige Punkte einzufahren.


Für Radis spielten: Pannier, Faust (Tor) – Kuczewski (1), Duresch (5), Tauber (5), Günther (6), Johannes (7), Engel, Hanke L. (4), Hanke R., Schumann, Lechelt (1), Apfelbaum (5), Kummer (2), Nitsche (4), Eichapfel (1).

 
 
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