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Heidesieben unterliegt Spergau – Trotz Fehlstart nicht alles schlecht

  • vor 11 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Es war alles angerichtet für einen fantastischen Saisonstart unserer Heidesieben. Kühles Bier vom Fass, Leckereien vom Grill und eine volle Lindenhölle sorgten für einen würdigen Auftakt in die neue Oberligasaison. Leider konnte unsere erste Männermannschaft diesem Rahmen bei der 21:27-Niederlage gegen die SG Spergau nicht ganz gerecht werden. Trotz der Auftaktniederlage gibt es aber durchaus positive Ansätze, auf denen sich aufbauen lässt.


Spergau erwischt den besseren Start


Gegen den Vorjahresvierten ging es pünktlich um 18:00 Uhr in die Partie. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch zwei Treffer von Daniel Zele schnell mit 0:2 in Führung.


Erst Neuzugang Felix Apfelbaum konnte in der 4. Minute per Tempogegenstoß den ersten Radiser Treffer der neuen Saison erzielen. Doch bereits in der Anfangsphase zeigte sich das große Manko des Abends: Die Chancenverwertung.


Zahlreiche gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Auch Spergau leistete sich zunächst einige technische Fehler und haderte mit den eigenen Abschlüssen. Im Radiser Gehäuse konnte sich Erik Pannier dabei mit wichtigen Paraden auszeichnen.


Neuzugang Michael Günther erzielte beim 2:4 seinen ersten Treffer im blau-weißen Dress und die Heidesieben blieb zunächst gut in Schlagdistanz. Über die Stationen 3:4, 4:5 und 5:6 war die Partie weiterhin völlig offen. Doch immer wieder verpasste es Radis, die sich bietenden Chancen zum Ausgleich oder gar zur Führung zu nutzen.


Bis zur 21. Minute konnte Spergau den Vorsprung erneut auf vier Tore ausbauen. Doch die Heidesieben zeigte Moral, kämpfte sich auf 8:10 und anschließend auf 10:12 heran. Mit einem 10:13-Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.


Trotz des Rückstands war zu spüren: Hier war an diesem Abend durchaus etwas möglich – wenn die Chancenverwertung besser werden würde.



Radis kämpft, aber findet offensiv nicht die nötige Konsequenz


Für den zweiten Durchgang hatte sich die Heidesieben viel vorgenommen und verkürzte zunächst auf 11:13 und 12:14. Doch erneut verhinderten vergebene Chancen einen möglichen Anschluss.


Auf der Gegenseite drehte ausgerechnet Ex-Radiser Max Ziemann auf und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Spergau den Vorsprung wieder ausbauen konnte.


Beim 13:19 in der 45. Minute war die Partie bereits in eine entscheidende Phase gegangen. Gerade einmal drei Treffer gelangen der Heidesieben bis zu diesem Zeitpunkt im zweiten Durchgang. Zwar stimmten Moral und Kampfgeist weiterhin, doch die entscheidende Aufholjagd blieb aus.


Die SG Spergau spielte die Partie routiniert zu Ende und brachte den Vorsprung über die Zeit. Den letzten Treffer der Partie erzielte Tim Kummer zum 21:27-Endstand.


Abwehr und Kampfgeist machen Mut


Trotz der Niederlage war an diesem Abend nicht alles schlecht. Die Defensive stand über weite Strecken sehr ordentlich und 27 Gegentore gegen einen starken Gegner wie Spergau sind durchaus eine solide Grundlage.


Auch das Angriffsspiel zeigte bereits gute Ansätze. Mit Neuzugang und Neuregisseur Michael Günther wirkte das Radiser Spiel phasenweise flüssig und strukturiert. Dazu kamen eine gute Moral und der nötige Kampfgeist über die komplette Spielzeit.


Das große Manko war an diesem Abend eindeutig die Chancenverwertung. Mit einer besseren Ausbeute vor dem gegnerischen Tor wäre gegen die SG Spergau durchaus mehr möglich gewesen.


Fokus auf die nächsten Aufgaben


Jetzt heißt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und weiterzuarbeiten. Am kommenden Wochenende steht aufgrund des Rückzugs des HV Rot-Weiß Staßfurt 2 eine unfreiwillige Pause an.


Weiter geht es für unsere Heidesieben dann am 20.09.2026 mit dem Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung der HG 85 Köthen. Dort sollen die ersten Punkte der neuen Saison eingefahren werden.


Für Radis spielten: Pannier, Faust, Frenzel (Tor) – Kuczewski, Düresch (4), Täuber, Günther (3), Johannes (4), Engel, Hanke (1), Schumann, Knape-Schmidt (2), Apfelbaum (1), Kummer (3), Nitsche (3)


 
 
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