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Heidesieben gewinnt beim Tabellenschlusslicht

  • alexanderfaust94
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Defensive als Schlüssel zum Erfolg in Haldensleben


20 Gegentore nach 60 Minuten sprechen eine klare Sprache: Die Defensive unserer Heidesieben war am Samstag in der Ohrelandhalle der Schlüssel zum Erfolg. Mit einem souveränen 29:20-Auswärtssieg entführte die Mannschaft von Trainer Christian Telehuz verdient beide Punkte aus Haldensleben und feierte damit seit der Saison 2021/22 erstmals wieder einen Erfolg beim HSV.


Frühe Führung und stabile Deckung


Ohne Kapitän Eugen Johannes startete Sebastian Engel im linken Rückraum, während Youngster Hannes Hammerlik die Rückraummitte übernahm. Der Auftakt verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste aus der Dübener Heide. Radis knüpfte nahtlos an die Leistung aus dem Staßfurt-Spiel an und überrumpelte die Hausherren mit einem 1:5 nach fünf Minuten.


Doch Haldensleben ließ sich davon nicht komplett aus dem Konzept bringen und antwortete mit einem 0:3-Lauf. Dabei profitierten die Gastgeber von Abschlussschwächen der Radiser, die gerade in der Anfangsviertelstunde mehrere freie Einwurfmöglichkeiten ungenutzt ließen.


Radis kontrolliert, verpasst aber die Vorentscheidung


Unsere Heidesieben fing sich jedoch schnell wieder und stellte bis zur 20. Minute auf 5:10. Defensiv stand man sehr stabil, Haldensleben tat sich sichtlich schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. Vor allem Tim Düresch rackerte im Mittelblock unermüdlich und nahm dem besten HSV-Schützen Bennet Körtge weitgehend den Wirkungskreis.


Im Angriff blieb Radis allerdings weiter fahrlässig. Trotz eines zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprungs (8:15) verpasste man es, bereits im ersten Durchgang für eine Vorentscheidung zu sorgen. Die letzten Treffer gehörten den Hausherren, sodass es mit einem 10:15 in die Kabinen ging.


Geschlossene Mannachaftsleistung bringt wichtigen Auswärtssieg!
Geschlossene Mannachaftsleistung bringt wichtigen Auswärtssieg!

Zweite Halbzeit bringt klare Verhältnisse


Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Haldensleben agierte im Positionsangriff weiter harmlos und ideenlos. Im Radiser Tor steigerte sich Alexander Faust nochmals und gab seiner Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Die Heidesieben erhöhten nun das Tempo deutlich und kamen sowohl über den Tempogegenstoß als auch aus der zweiten Welle zu einfachen Toren.


Bis zur 45. Minute enteilte Radis auf 13:22 und hatte die Partie endgültig im Griff. Positiv hervorzuheben: In dieser Phase kassierte man lediglich drei Gegentreffer.


Konzentrationsmängel verhindern deutlicheres Ergebnis


Ganz zufrieden konnte man mit der Schlussviertelstunde dennoch nicht sein. Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken schlichen sich auf Radiser Seite Nachlässigkeiten ein. Der Spielfluss ging verloren, Chancen wurden erneut liegengelassen. Zwar gestaltete Haldensleben die letzten 15 Minuten mit ebenfalls sieben Treffern ausgeglichen, doch echte Spannung kam nicht mehr auf. Am Ende wurde die Partie beim Stand von 20:29 abgepfiffen.


Fazit


Ein verdienter und ungefährdeter Auswärtssieg, der vor allem auf einer starken Defensive und einem sicheren Rückhalt im Tor basierte. Über weite Strecken kontrollierte die Heidesieben das Spiel und ließ den Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. Offensiv jedoch ließ Radis erneut zu viele klare Möglichkeiten ungenutzt, sodass der Erfolg bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus noch höher hätte ausfallen müssen. Daran gilt es weiter zu arbeiten, um die Spiele künftig früher und deutlicher zu entscheiden.


Für Radis spielten: Faust, Pannier (Tor) – Düresch, Täuber (1), Engel (2), Hanke (2), Hammerlik (2), Lindner (3), Knape-Schmidt (8), Krickemeier (1), Kummer (6), Nitsche (4), Blechschmidt

 
 
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