Heidesieben mit souveränem Heimerfolg – Statement zum Jahresauftakt
- alexanderfaust94
- vor 2 Tagen
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Endlich. Beim ersten Heimspiel des Jahres 2026 zeigt unsere Heidesieben das, was man sich in den vergangenen Wochen so oft gewünscht hatte: eine konzentrierte, reife und über weite Strecken nahezu tadellose Leistung über 60 Minuten. Der 36:28-Heimsieg gegen den Aufsteiger HV Rot-Weiß Staßfurt II ist hochverdient und spiegelt den Spielverlauf klar wider.
Die Lindenhölle war bestens gefüllt, die Stimmung von Beginn an da, die Rahmenbedingungen passten: voll besetzte Bänke, Vorfreude auf einen echten Handballabend und Public Viewing im Anschluss. Entsprechend motiviert ging die TuS in die Partie und setzte direkt ein erstes Ausrufezeichen.
Start nach Maß – frühe Kontrolle und starke Defensive
Radis legte einen perfekten Start hin. Nach zehn Minuten stand es 5:1, getragen von einer aggressiven Abwehr, hoher Konzentration und mit Alexander Faust einem starken Rückhalt im Tor. Staßfurt fand kaum Lösungen gegen die kompakte Deckung, Abschlüsse wurden erzwungen oder entschärft.
Über die Zwischenstände 7:3, 8:4, 9:5 und 12:8 behauptete die Heidesieben konstant einen Vier-Tore-Vorsprung. Auch eine kurze Phase der Unkonzentriertheit ab der 22. Minute, in der die Gäste auf 12:10 verkürzen konnten, brachte Radis nicht aus dem Rhythmus.
Im Gegenteil: Die TuS blieb ruhig, strukturiert und konsequent. Vor allem Johannes Nitsche präsentierte sich in überragender Form und entnervte den Gästekeeper mit sehenswerten Abschlüssen. Mit einer perfekten Quote von 8 Treffern aus 8 Versuchen avancierte er zum erfolgreichsten Torschützen des Abends.
Bis zur Pause stellte Radis den Vorsprung wieder her – beim Stand von 17:13 ging es in die Kabinen.

Tempo, Kontrolle, Dominanz – Radis zieht davon
Die Marschroute für Durchgang zwei war klar: weiter Druck machen, Tempo hochhalten und früh für klare Verhältnisse sorgen. Genau das setzte die Heidesieben konsequent um.
Mit einem 4:1-Lauf durch Treffer von Nitsche, Kummer und Lindner setzte sich Radis bis zur 36. Minute auf 21:14 ab. Das Spieltempo wurde weiter angezogen, Staßfurt konnte nur noch phasenweise folgen.
Der Vorsprung wuchs stetig an, und spätestens beim 30:21 durch Oliver Lindner vom Siebenmeterpunkt in der 53. Minute war die Partie endgültig entschieden. Drei Minuten später stellte Sebastian Engel sogar auf 33:23, die Lindenhölle tobte.
In den Schlussminuten schlichen sich zwar ein paar Nachlässigkeiten ein, die Staßfurt noch zu leichten Treffern nutzte, doch am Ausgang der Partie änderte das nichts mehr. Joey Krickemeier setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 36:28-Endstand.
Reife Leistung und verdienter Heimsieg
Der Jubel nach Abpfiff war groß und vollkommen verdient. Radis dominierte die Partie von der ersten Minute an, zeigte kaum Schwächephasen und agierte über weite Strecken sehr abgeklärt.
Eine stabile Deckung, ein starker Torhüter, sowie eine Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die in dieser Saison nicht immer vorhanden war, bildeten das Fundament für diesen souveränen Heimerfolg.
Jetzt gilt es, genau diese Leistung zu konservieren und in den kommenden Wochen konstant abzurufen.
Für Radis spielten: Pannier, Faust (Tor) – Düresch (3), Johannes (4), Engel (1), Hanke, L. (6), Hanke, R., Hammerlik (1), Lindner (6), Knape-Schmidt (3), Krickemeier (2), Kummer (2), Nitsche (8), Blechschmidt



